Anschaffung Schmalspurfahrzeug für Schneeräumung und Unterhalt
Die steigenden Reparaturkosten, die fehlenden Ersatzteile und die kürzlich erfolgte Aufforderung des Strassenverkehrsamtes zwingen den Gemeinderat, das seit 16 Jahren im Einsatz stehende Fahrzeug (Mustang, 1. Inverkehrsetzung 1995) zu ersetzen. Im bewilligten Budget 2012 sind für diesen Fahrzeugersatz CHF 145'000.– eingestellt worden. Von drei offerierten Fahrzeugen hat sich der Gemeinderat aus technischen Gründen für das Fabrikat Holder zum Preis von CHF 140'424.–, abzügl. CHF 7'000.– für das alte Fahrzeug entschieden.
Der Holder ist ein Schmalspurfahrzeug mit einer Knicklenkung, was die wendigsten Einsatzmöglichkeiten bietet. Der Holder Traktor hat Hydraulikantrieb für alle bereits vorhandenen Gemeinde-Geräte und verfügt über einen Zapfwellenantrieb. Die vorhandene Hochdruckpumpe kann auch an dieses Gerät angebaut werden. Es bietet die Möglichkeit, ein zukünftiges Frontmulchmähwerk für die Rasenpflege anzubringen (diese Anschaffung, zusammen mit der Schulgemeinde, würde die Entsorgungskosten und den Unterhalt der Rasenflächen deutlich günstiger machen). Der Gemeinderat hat sich aus ökologischen Gründen dafür entschieden den Holder Traktor mit einem Partikelfilter ausrüsten zu lassen.
Anschaffung Hub-Stapler
Der im Februar 2006 gekaufte Occasions-Stapler muss ersetzt werden, weil er immer wieder Funktionsstörungen hat und anderseits den künftigen Anforderungen nicht mehr genügt. Mit dem Bezug des neuen Werkhofs im Frühjahr 2012 ist der Werkhof einen funktionstüchtigen Front-Stapler angewiesen, weil der Werkhof auf zwei Geschossebenen untergebracht ist. Die schweren Lasten können nur mittels Hubstapler auf die zweite Ebene befördert oder von dieser heruntergeholt werden. In der laufenden Rechnung des Budgets 2012 sind CHF 32'000.– für einen neuen Stapler vorgesehen. Von drei offerierten Staplern hat sich der Gemeinderat aus technischen Gründen für das Fabrikat Doosan G15s zum Preis von CHF 30'812.– entschieden.
Der Stapler hat einen Flüssiggasmotor mit minimalem Schadstoffausstoss und praktisch keinen Russimmissionen. Ausschlaggebend war unter anderem die Füllstandsanzeige für die Propangasflasche und der nahe Servicestandort Schwarzenbach.