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Fristverlängerungsgesuch zur Einreichung der Steuererklärung

1. Fristerstreckungsgesuche Natürliche Personen

Über Gesuche um Fristerstreckung zur Einreichung der Steuererklärung natürlicher Personen entscheidet das Gemeindesteueramt.
Erstmals eingereichte Fristerstreckungsgesuche werden bis zum 30. September des Deklarationsjahres gutgeheissen. Zusätzliche Fristerstreckungsgesuche werden längstens bis zum 30. November des Deklarationsjahres gewährt.
Fristerstreckungsgesuche über den 30. November des Deklarationsjahres hinaus werden in der Regel abgewiesen, ausser es können ausserordentliche Gründe glaubhaft gemacht werden. Allgemeine Hinweise wie starke berufliche Inanspruchnahme des Vertreters oder fehlende Unterlagen reichen nicht aus. Gesuche nach dem 30. September sind in jedem Fall schriftlich einzureichen.

2. Fristerstreckungsgesuche Juristische Personen

Für Gesuche um Fristverlängerung zur Einreichung der Steuererklärung juristischer Personen ist die Steuerverwaltung Thurgau zuständig.
Fristverlängerungen bis zum 31. Oktober des Deklarationsjahres sind gebührenfrei. Gesuche um weitergehende Fristverlängerungen sind mit schriftlicher Begründung der Steuerverwaltung Thurgau einzureichen. Gemäss § 39b Absatz 2 der Verordnung des Regierungsrates zum Gesetz über die Staats- und Gemeindesteuern wird für Fristverlängerungen über den 31. Oktober hinaus eine Gebühr von Fr. 30.- pro Monat erhoben.

3. Entscheid

Die Bewilligung oder Ablehnung der Fristerstreckung wird den Gesuchstellern schriftlich bekanntgegeben. Ist das Gesuch vom Vertreter der Steuerpflichtigen gestellt worden, so wird der Entscheid dem Steuerpflichtigen zugestellt. Beim Entscheid über eine verweigerte Fristverlängerung handelt es sich um einen Zwischenentscheid. Zwischenentscheide sind gemäss Rechtsprechung und anerkannter Lehre im allgemeinen nicht anfechtbar; jedenfalls solche nicht, die auch noch mit der in der Sache ergehenden Endverfügung angefochten werden können und deren Wirkung sich durch die Aufhebung der Endverfügung wieder voll beseitigen lassen. Da dies bei einer verweigerten Fristverlängerung in jedem Fall so ist, auch bei einer nachträglichen Ermessensveranlagung, kann somit eine verweigerte Fristverlängerung keinesfalls selbständig angefochten werden.

4. Fristverlängerung online

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Zuständige Abteilung


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