Direkt zum Inhalt springen

Sanierung und Optimierung Gemeindezentrum Dreitannen

Der Gemeinderat hat beschlossen, das Gemeindezentrum Dreitannen umfassend zu sanieren und die Nutzung zu optimieren. Auf dieser Seite finden Sie laufend neue Informationen zum Projekt Sanierung und Optimierung Gemeindezentrum Dreitannen.

Mitwirkung

Um die zukünftige Nutzung auf die Bedürfnisse der Gemeinde abzustimmen, haben 20 Sirnacherinnen und Sirnacher an einem Workshop sehr detaillierte Anforderungen an die Räume im Dreitannen gestellt. Es ging insbesondere darum, bestehende betriebliche Mängel zu erkennen und deren Behebung zu beschreiben. Anschliessend hat von Mitte März bis Ende April 2025 eine Mitwirkung zu diesem Projekt stattgefunden.


Planungskredit

An der Gemeindeversammlung vom 10. Juni 2025 hat das Stimmvolk dem Planungskredit von CHF 435'000.00 für die Sanierung des Gemeindezentrums Dreitannen zugestimmt.


Generalplanervergabe Gemeindezentrum Dreitannen

Der Gemeinderat hat entschieden, das Projekt zur Sanierung und Optimierung des Gemeindezentrums Dreitannen voranzutreiben. Den Auftrag für die weitere Projektbearbeitung erhält die Perita AG. Vor dem Entscheid wurde insbesondere die Kostenentwicklung nochmals vertieft geprüft.

Nach dem Entscheid der Gemeindeversammlung vom 10. Juni 2025 über einen Planungskredit von CHF 435'000 wurde ein öffentliches, zweistufiges Auswahlverfahren für ein Generalplanerteam durchgeführt. Von ursprünglich drei Planerteams qualifizierten sich die Projekte von Itten + Brechbühl AG und Perita AG für eine Überarbeitung. Für diese Überarbeitung hat der Gemeinderat einen zusätzlichen Kredit von

CHF 32‘000 gesprochen. Bei der erneuten Beurteilung erreichte das Projekt der Perita AG die beste Bewertung. Die Planungskommission empfahl deshalb, mit diesem Planerteam weiterzuarbeiten.

Der Gemeinderat hat nun beschlossen, den Auftrag für die weitere Überarbeitung und Ausarbeitung des Projekts bis zum Baugesuch inklusive Generalunternehmer-Submission an die Perita AG zu vergeben.

Kosten nochmals vertieft geprüft:
Die aktuelle Kostenschätzung für das Projekt der Perita AG liegt bei rund CHF 12.3 Mio. und damit deutlich über der für den Planungskredit zugrundeliegende Grobkostenschätzung von CHF 8.8 Mio. Die vertiefte Prüfung zeigt jedoch, dass die damalige Grobschätzung wesentliche Positionen wie Planerhonorare, Teile der Ausstattung und Mehrwertsteuer nicht vollständig enthielt. Unter Einbezug dieser Positionen ergibt sich ein Vergleichswert von rund CHF 12.1 Mio. Die heutige Kostenschätzung liegt damit deutlich näher an der ursprünglichen Ausgangslage, als der direkte Vergleich vermuten lässt. Trotzdem gilt: Es handelt sich um eine grosse Investition. Die Perita AG erhält deshalb den Auftrag, weitere Optimierungen und Einsparmöglichkeiten aufzuzeigen.

Kommunikation der Kosten war zu wenig präzis:
Selbstkritisch beurteilt der Gemeinderat auch die bisherige Kommunikation der Projektkosten. Die Zahl von CHF 8.8 Mio. hat sich als erwartete Gesamtsumme verankert, obwohl sie auf einer frühen Grobschätzung mit noch unvollständigen Angaben beruhte. Der Gemeinderat hätte diese Einordnung früher und klarer vornehmen müssen. Künftig soll transparenter aufgezeigt werden, welche Kosten in einer Schätzung enthalten sind und auf welchem Planungsstand sie beruht.

Warum kein Neustart?
Auch ein Abbruch und Neustart des Verfahrens wurde geprüft. Der Gemeinderat ist zum Schluss gekommen, dass dies nicht zielführend wäre. Der bisherige Projektstand basiert auf einem umfangreichen Mitwirkungsprozess. Daher ist nicht davon auszugehen, dass ein Neustart automatisch zu einem deutlich günstigeren Projekt führen würde, in welchem die Anforderungen definiert wurden.

Wie geht es weiter?
Mit der Vergabe liegt noch kein fertiges Bauprojekt vor. Die Planungskommission wird nun verschiedene Punkte nochmals überarbeiten lassen. Im Zentrum steht eine flexible Nutzung der Räume, die Einhaltung des Raumkonzepts sowie mögliche Kostensenkungen. Erst danach wird das Projekt dem Gemeinderat erneut präsentiert. Sobald die Unterlagen genügend konkret und belastbar sind, soll die Bevölkerung an Informationsveranstaltungen in den verschiedenen Ortsteilen umfassend über das Projekt, die Kosten und die nächsten politischen Schritte informiert werden.

Das Ziel bleibt unverändert: Sirnach soll ein Gemeindezentrum erhalten, das langfristig funktioniert, den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht wird und finanziell verantwortbar ist.